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Einfaches Umbauen und Sanieren – Nachhaltige Transformation

Vor dem Hintergrund der bundesweiten Zielsetzung, bis 2045 eine Klimaneutralität zu erreichen, beschäftigt sich die Arbeitsgruppe mit der nachhaltigen Transformation des Gebäudebestands. Der Fokus liegt auf Sanierungsstrategien, bei denen „Performance Gap“ (Differenz zwischen berechnetem Energiebedarf und gemessenem Verbrauch von Gebäuden), Nutzverhalten und Wirtschaftlichkeit gleichermaßen berücksichtigt werden. Ziel ist die Identifikation angemessener, bezahlbarer Sanierungsstrategien für unterschiedliche Gebäudetypologien (Geschosswohnungsbau, Nichtwohnungsbau, Ein- und Zweifamilienhäuser).

Aktueller Arbeitsstand

Der nachhaltigen Transformation des Bestands liegt die These zu Grunde, dass einfache Sanierungsstrategien effektiver sind und diese zu einer vereinfachten Energieeffizienzstrategie und somit zur beschleunigten Sanierung des Gebäudebestands führen.

Mitwirkende der Arbeitsgruppe „Einfaches Umbauen und Sanieren – nachhaltige Transformation

Professor Thomas Auer ist der Vorsitzende der Arbeitsgruppe, vertreten wird durch Peter Bresinski.

Diese Institutionen unterstützen die Arbeitsgruppe

Mitglieder der AG 2.2

240529_Mitglieder-AG-2.2.pdf (33.5 kB)

Unterarbeitsgruppen

Unter der o.g. Prämisse wurden verschiedene Projektvorhaben für die Dekarbonisierung des Gebäudebestands diskutiert, deren Ansätze in folgenden Unterarbeitsgruppen vertieft werden:

 

Einfach (Um-)Bauen und Sanieren

  • Umsetzung des Modellprojekts „Entwicklung unterschiedlicher Sanierungsstrategien zum Erreichen der CO2-Neutralität der GGH Gebäude in Pfaffengrund, Heidelberg“ (2023: Start der Messungen) (ausführliche Informationen siehe Seite xx)

Transformation Einfamilienhausbestand

  • Ziel: Erarbeitung von Ansätzen für die Regulierung bzw. Förderung im Hinblick auf eine Nachverdichtung und ökonomische Dekarbonisierung des EFH-Bestands
  • Betreuung des „Experimentiermobils“ im Rahmen der Projektförderung im SDB (ausführliche Informationen siehe. Seite xx)

Nichtwohnungsbau

  • Ziel: Senkung der CO2-Emissionen im Nichtwohnungsbau
  • Erarbeitung von Vorschlägen für eine Regulierung von Maßnahmen zur Minimierung des „Performance Gaps“ sowie existierender Planungsgrundlagen bei Nichtwohngebäuden

Lebenszyklusanalyse

  • Diskussion der Einführung von CO2-Grenzwerten bei Baugenehmigungen oder von generellen CO2-Schattenpreises gemäß des Klimaschutzgesetzes in Baden-Württemberg zur Reduktion der CO2-Emissionen im Baubereich

Wohneigentumsgemeinschaften

  • Entwicklung eines Werkzeugkastens für die energetische Sanierung einzelner Wohneinheiten im Geschosswohnungsbau
Ausblick

Diese nächsten Schritte verfolgt die Arbeitsgruppe „Einfaches Umbauen und Sanieren – Nachhaltige Transformation“ :

  • Umsetzung des Modellprojekts GGH und Experimentiermobil im Rahmen der Projektförderungen im SDB
  • Fortlaufende Bearbeitung und Berichterstattung der Unterarbeitsgruppen
  • Im Rahmen des Forschungsprojekts werden sieben baugleiche Gebäude mit unterschiedlichen Sanierungsstrategien energetisch ertüchtigt. Der Ist-Zustand wurde detailliert ausgewertet, sodass sich dieser mit den Ergebnissen nach der Sanierung abgleichen lässt. Die Sanierung wird im Spätsommer/Herbst 2024 vorgenommen, sodass bereits nach der kommenden Heizperiode erste Ergebnisse vorliegen werden.

Kontakt

Marie Grützner

Referentin für Nachhaltigkeit