Mit der Gründung des Deutsches Forschungszentrum für zukunftsfähiges Bauen (DFZ) setzen Bund und Länder einen zentralen Impuls für die Transformation des Bauwesens. Ziel des neuen Forschungsverbundes ist es, den Ressourcenverbrauch im Bausektor deutlich zu senken, CO₂-arme Baustoffe und Bauverfahren zu entwickeln sowie den Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Baupraxis systematisch zu verbessern. Dieser Ansatz ist in diesem Format einmalig im Bauwesen. Neben Sachsen und Thüringen gehört Baden-Württemberg zu den drei Gründungsländern und bringt so seine umfassende Forschungs- und Innovationskompetenz von Anbeginn in den Aufbau des DFZ ein.
Der Bausektor zählt zu den ressourcen- und emissionsintensivsten Wirtschaftsbereichen. Vor dem Hintergrund ambitionierter Klima- und Nachhaltigkeitsziele bedarf es neuer Lösungen für Neubau, Sanierung und Bestandserhalt. Das DFZ soll hierbei als bundesweit zentraler Knotenpunkt fungieren, der bestehende Forschungskapazitäten bündelt, Forschungslücken schließt und innovative Ansätze schneller in die Anwendung bringt. Organisatorisch ist das DFZ als dezentraler Verbund konzipiert, der an bestehenden wissenschaftlichen Einrichtungen in den Gründungsländern anknüpft.